Wir entwickeln Vision-Systeme für Ihre Produktion.
Eine Kamera liefert ein Bild. Ein Vision-System liefert eine Aussage über das Teil: Gutteil oder Ausschuss, ein Maß, eine Position, eine Nummer.
Wir entwickeln die Software und die Modelle dafür und legen sie auf Ihr Bauteil und Ihren Takt aus.

Drei Aufgaben, die Vision-Systeme
heute übernehmen.
Oberflächen
prüfen
Kratzer, Grate, Riefen und Lackfehler sieht ein Prüfer nur, wenn er das Teil ins richtige Licht dreht. Das System prüft jedes Teil im Takt, mit festem Blickwinkel und fester Beleuchtung. Ab welcher Größe ein Kratzer als Fehler gilt, legen Sie einmal fest, und diese Grenze gilt dann in jeder Schicht.
Kontrolle von Restteilen
Nach dem Zuschnitt bleibt sichtbar, was nicht bleiben darf: Butzen, Restgitterteile, Stanzabfall. Das System prüft jedes Teil, bevor es in den Folgeprozess läuft. Damit fallen auch die Reste auf, die eine Stichprobe am Schichtende übersieht.
Prüfung von Baugruppen
Fehlende Pins, verbogene Kontakte und schief sitzende Stecker entstehen in der Montage und fallen im Zweifel erst beim Kunden auf. Das System vergleicht jede Baugruppe mit dem Soll-Zustand und markiert die Fehlerstelle im Bild.
Was eine Kamera in der Fertigung liefern kann.
Je nachdem, worauf das System trainiert ist, liefert dieselbe Kameraaufnahme ganz unterschiedliche Aussagen über das Teil.

Oberfläche & Fehlerbild
Das System findet Abweichungen auf der Oberfläche eines Teils.
Kratzer, Grate, Riefen, Risse, Einschlüsse und Lackfehler haben keine feste Form und keine feste Position. Das System lernt an Beispielen, wie eine einwandfreie Oberfläche aussieht, und meldet, was davon abweicht. Die schwierige Unterscheidung ist dabei die zwischen einem echten Fehler und harmlosen Schwankungen wie Bearbeitungsspuren, Schleifrichtung oder Verschmutzung.
Ergebnis ist eine markierte Fehlerstelle im Bild, mit Ausdehnung und Fehlerklasse.

Lage & Orientierung
Das System sagt, wo ein Bauteil wirklich liegt.
Kein Teil kommt zweimal exakt gleich an, weil Zuführung, Spannmittel und Greifer Spiel lassen. Was das Bild als Abweichung erkennt, kann der nachgelagerte Prozess ausgleichen, bevor er zugreift.
Ergebnis sind der Versatz Δx und Δy in Millimetern und die Verdrehung Δθ in Grad. Diese Werte gehen als Korrektur an Roboter, Achse oder Spannvorrichtung.

Objekterkennung
Das System sagt, welches Teil im Bild liegt und wo.
Gemischte Teileströme, ähnliche Varianten und wechselnde Chargen führen zu Verwechslungen. Das Bild ordnet jedes Objekt einer Klasse zu und markiert seine Position, bevor der nächste Prozessschritt startet.
Ergebnis ist für jedes erkannte Objekt eine Klasse mit Sicherheitswert und die Position im Bild.

Vorhandensein & Vollständigkeit
Das System prüft, ob alles da ist, was da sein muss.
Schraube gesetzt, Dichtung eingelegt, Stecker verriegelt, Butzen entfernt, Etikett vorhanden: Die Prüfung vergleicht das Teil mit einem definierten Soll-Zustand. Weil dieser Soll-Zustand sich beschreiben lässt, bleibt der Aufwand je geprüftem Merkmal meist gering.
Ergebnis ist ein Ja oder Nein je Merkmal, dazu die Stückzahl und die Position der Fehlstelle.

Maße & Geometrie
Das System misst, ohne das Teil anzufassen.
Längen, Bohrungsdurchmesser, Abstände und Winkel lassen sich aus einem kalibrierten Bild gleichzeitig ablesen. Was ein Prüfer nacheinander antastet, entsteht in einer einzigen Aufnahme und liegt danach als Zahl vor.
Ergebnis ist das Ist-Maß gegen das Soll-Maß mit Toleranzbewertung, je Merkmal dokumentiert.

Kennzeichnung & Rückverfolgbarkeit
Das System liest, welches Teil vor der Kamera liegt.
Data-Matrix-Codes, geprägte Seriennummern und gedruckte Chargenkennungen sind je nach Druckqualität, Winkel und Verschmutzung schwer zu lesen. Werden Code und Klartext gemeinsam gelesen und gegeneinander geprüft, sinkt die Fehlerrate deutlich. Damit lässt sich ein Prüfergebnis zwei Jahre später wieder dem richtigen Teil zuordnen.
Ergebnis ist eine Identifikationsnummer, die mit Bild, Messwert und Zeitstempel verknüpft wird.
Was wir mitbringen, bevor Ihr Projekt startet.
Wir wählen Kamera, Optik, Beleuchtung und den Rechner an der Anlage für Ihr Bauteil aus, herstellerunabhängig und ohne Lieferantenbindung. Beziehen können Sie diese Hardware über uns, abgestimmt und in Betrieb genommen, oder über Ihren eigenen Einkauf nach unserer Spezifikation. Von uns kommt in jedem Fall alles darüber: Bildverarbeitung, Modelltraining, die Anbindung an Ihre Systeme und die Oberfläche, mit der Ihre Leute arbeiten. Diese Bausteine sind erprobt. Ein Vision-Projekt beginnt bei uns deshalb direkt bei Ihrem Bauteil.
Was Vision-System bei unseren Kunden schon bewirken.
Ein Ausschnitt aus unseren Fallstudien. Jede Karte führt zur vollständigen Erfolgsgeschichte.
Bereit, genauer hinzusehen?
Wir zeigen Ihnen an einem realen Bauteil, aus Ihrer Fertigung oder der Ihrer Kunden,
was heute schon möglich ist.




